Holzfachschule Bad Wildungen „drittschuldenfrei“

Knapp zwölf Jahre nach der Übernahme der damals insolventen Holzfachschule durch die Holzfachschule Bad Wildungen gGmbH ist die Schule nun drittschuldenfrei. Für 2,3 Mio. Euro erwarb die, zuvor vom Verband des hessischen Tischlerhandwerks gegründete Gesellschaft im Juli 2012 Grundstück, Gebäude und Ausstattung vom Insolvenzverwalter. Ermöglicht wurde dies durch ein Darlehen der Sparkasse Waldeck-Frankenberg über 2 Mio. Euro, 300.000 Euro steuerte die Stadt Bad Wildungen bei. Anlässlich der Überweisung der letzten Rate trafen am 3. April Vertreter der beteiligten Organisationen in den Räumen der Schule zusammen, darunter Thomas Radermacher, Aufsichtsratsvorsitzender der Schule und Präsident des Bundesverbands Holz und Kunststoff, Reinhard Nau, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender und Ehrenpräsident des Fachverbands Leben Raum Gestaltung, sowie Hermann Hubing, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands und Geschäftsführer der Schule. Nau und Hubing berichteten dabei über die bewegte Restrukturierungsphase, der intensive Überzeugungsarbeit und Verhandlungen innerhalb des hessischen Tischlerhandwerks, aber auch mit Insolvenzverwalter und Geldgebern vorangegangen waren. Auch Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil, damals Stadtverordneter, konnte sich gut an die zum Teil hitzigen Debatten in mehreren Gremiensitzungen erinnern.
 

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