Geteiltes Echo auf Beschluss der EU-Länder
Den gestrigen Beschluss der EU-Länder, die Übergangszeit für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) um ein Jahr zu verschieben, nicht aber die Verordnung inhaltlich zu ändern, wertet die Naturschutzorganisation WWF als Verhinderung der Aufweichung der EUDR. Der WWF: „Die Änderungen hätten eine massive Abschwächung der Verordnung zur Folge gehabt und deren Beitrag zum Wald- und Klimaschutz zusammenschrumpfen lassen.“ Ganz anders sehen das zwei Länder-Landwirtschaftsminister in Deutschland. Peter Hauk (Baden-Württemberg, CDU) erklärte: „Die europäische Entwaldungsverordnung ist in ihrer bisherigen Form ein Schlag ins Gesicht der gesamten mittelständischen deutschen Wirtschaft.“ Er spricht von zwingend notwendigen Nachbesserungen, um sicherzustellen, dass dort wo es keine Probleme gebe, auch kein Bürokratiemonster entstehe. Sven Schulze (Sachsen-Anhalt, CDU): „Wir brauchen eine praxistaugliche Regulierung, die nicht nur dem globalen Waldschutz dient, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland nicht gefährdet.“ Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, fordert Rat und Parlament auf, schnellstmöglich für Klarheit zu sorgen und die Verschiebung abzusichern. Er erklärt weiter: „Die Verschiebung reicht aber nicht. Wenn grundlegende Verbesserungen der Verordnung wegen der extrem engen Zeitschiene jetzt nicht möglich sind, muss sich die Politik darauf verpflichten, dies in einem zweiten Schritt zu tun. Die Akteure in Brüssel müssen absehbare Wirkungen des EU-Gesetzes, die so nicht gewollt sein können, in dem durch die Verschiebung gewonnenen Zeitaufschub beseitigen.“Aktuelles
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Familienbetriebe: Bayerns Antrag setzt das richtige Signal
Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen den von Bayern im Bundesrat eingebrachten Entschließungsantrag zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Mit dem Antrag fordert Bayern, die Verordnung auszusetzen bzw. grundlegend zu überarbeiten
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Holzindustrie: W-VO gefährdet die Holzindustrie
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) warnt vor den Folgen der europäischen Wiederherstellungsverordnung (W-VO) für die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Rohstoffversorgung der Holzindustrie
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Bundesrat berät am Freitag über die Wiederherstellungsverordnung
Bei der Sitzung des Bundesrats am kommenden Freitag steht ein von Bayern eingebrachter Entschließungsantrag auf der Tagesordnung, in dem ein Außerkraftsetzen bzw. eine unverzügliche grundlegende Überarbeitung der W-VO gefordert wird.
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“Dach und Holz“ mit Besucherrekord
Rund 56.000 Besucher und 564 Aussteller aus 28 Ländern: Die diesjährige Messe „Dach und Holz“ in Köln, die vergangenen Freitag zu Ende ging, verzeichnete Spitzenwerte.
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