​Übernahme von Loddenkemper geplatzt

Die geplante Übernahme der Loddenkemper Raumsysteme GmbH & Co. KG, Oelde, durch die Akindu Industries GmbH ist geplatzt. Das gab der Insolvenzverwalter des Schlafmöbelherstellers, Dr. Malte Köster von der Kanzlei Willmerköster, am 7. April bekannt. Köster geht davon aus, den Geschäftsbetrieb zum 1. Juli einzustellen. Erst vor gut einem Monat, am 4. März, hatte Köster mit den Verantwortlichen von Akindu, einer auf mittelständische Unternehmen fokussierten Beteiligungsgesellschaft, eine Vereinbarung zur Übernahme unterzeichnet. Die Kaufvereinbarung sah die Fortführung der Produktion unter dem Dach der neugegründeten Loddenkemper Manufaktur GmbH und die Übernahme der aktuell rund 120 Beschäftigten vor. Nun teilte Köster mit, dass der Investor wesentliche vertragliche Zusagen nicht eingehalten habe und er sich daher, mit Blick auf die aktuelle finanzielle Situation von Loddenkemper, gezwungen gesehen habe, in Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss vom Kaufvertrag zurückzutreten. „Da keine wirtschaftlich tragfähigen Zukunftsperspektiven für die Loddenkemper Raumsysteme … absehbar sind, bleibt nunmehr keine Alternative, als den Geschäftsbetrieb zum 1. Juli einzustellen.“ Die vorhandenen Aufträge und die laufenden Projekte sollen von einem Abwicklungsteam mit rund 20 Personen bis zum 30. Juni in Oelde ausproduziert werden.

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