Länder-Appell gegen Naturwiederherstellungsverordnung
Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Sven Schulze, hat eine gemeinsame Initiative der unionsgeführten Agrarressorts der Bundesländer gestartet. In einem Schreiben an die EU-Kommissare Christophe Hansen, Costas Kadis und Jessika Roswall fordern die Länder die vollständige Aufhebung der Naturwiederherstellungsverordnung (NRL) in der nächsten Omnibus-Verordnung. Ziel sei ein neues, praxistaugliches und faires Regelwerk. Der Präsident der AGDW, Prof. Andreas Bitter, fordert in diesem Zusammenhang, die Wiederherstellungsverordnung grundlegend zu überarbeiten: „Mit der Verordnung in der jetzigen Form droht eine erhebliche Belastung für die Forstbetriebe durch eine Beschränkung der forstlichen Bewirtschaftungsfreiheit. Starre Indikatoren und kleinteiliger Flächenbezug werden der Dynamik im Wald durch Klimawandel und Standortsdrift in keiner Weise gerecht und führen zu einer fehlenden Praktikabilität.“ Diese Verordnung wachse neben der EUDR zu einem zweiten Bürokratie-Monstrum heran. Darüber hinaus seien die Betroffenen, d.h. die Eigentümer der Waldflächen und damit die Grundrechtsträger, bisher nicht am Prozess der Erarbeitung des Nationalen Wiederherstellungsplans beteiligt.Aktuelles
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Familienbetriebe: Bayerns Antrag setzt das richtige Signal
Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen den von Bayern im Bundesrat eingebrachten Entschließungsantrag zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Mit dem Antrag fordert Bayern, die Verordnung auszusetzen bzw. grundlegend zu überarbeiten
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Holzindustrie: W-VO gefährdet die Holzindustrie
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) warnt vor den Folgen der europäischen Wiederherstellungsverordnung (W-VO) für die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Rohstoffversorgung der Holzindustrie
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Bundesrat berät am Freitag über die Wiederherstellungsverordnung
Bei der Sitzung des Bundesrats am kommenden Freitag steht ein von Bayern eingebrachter Entschließungsantrag auf der Tagesordnung, in dem ein Außerkraftsetzen bzw. eine unverzügliche grundlegende Überarbeitung der W-VO gefordert wird.
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“Dach und Holz“ mit Besucherrekord
Rund 56.000 Besucher und 564 Aussteller aus 28 Ländern: Die diesjährige Messe „Dach und Holz“ in Köln, die vergangenen Freitag zu Ende ging, verzeichnete Spitzenwerte.
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