​Großes Forschungsprojekt zur Wiederbewaldung gestartet

Im neuen Verbundforschungsvorhaben „Survey“ sollen künftig im Harz und in Niederbayern nach den Kalamitäten der vergangenen Jahre nahezu kahle Waldflächen und ihre Wiederbewaldung erforscht werden. Eine der Waldflächen wird sich selbst überlassen, eine weitere klassisch wieder aufgeforstet, eine dritte mit Baumarten bepflanzt, die nach derzeitigem Wissensstand besonders widerstandsfähig gegenüber den sich ändernden klimatischen Bedingungen sein sollen. Das Projekt wird vom Thünen-Institut für Waldökosysteme und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung koordiniert. Als Projektpartner beteiligt sind das Julius-Kühn-Institut, die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha/Thüringenforst, die Ludwig-Maximilians-Universität und die Technische Universität München sowie die Technische Universität Dresden. Für den Projektleiter, Prof Dr. Andreas Bolte vom Thünen-Institut, ist ein wesentlicher Aspekt der neuen Waldreallabore, dass zentrale Akteursgruppen rund um den Wald in alle Prozesse eingebunden werden. „Wald ist Teil der Gesellschaft. Förster, Naturschützer und andere Kümmerer können die Wälder nicht alleine retten. Das kann nur die Gesamtgesellschaft“, sagt der Waldökologe.

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