EUDR: VDMA warnt vor bürokratischem Irrsinn
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat in einem gestrigen Schreiben an die EU-Kommission und den deutschen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer eindringlich vor den Folgen der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) gewarnt. Die Verordnung, die ab Ende 2025 für große Unternehmen und ab Mitte 2026 auch für kleinere Firmen gelten soll, sieht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten wie Holz, Gummi oder Leder bis zur Ursprungsparzelle vor. Aus Sicht des VDMA muss die EUDR dringend überarbeitet und ihr Start um mindestens zwei Jahre verschoben werden. Sie sei handwerklich schlecht gemacht und Bürokratismus in Höchstform. Zwar sei die Maschinenbauindustrie nicht direkter Produzent der betroffenen Rohstoffe, jedoch auf Komponenten angewiesen, die aus diesen Rohstoffen hergestellt und teilweise auch als Ersatzteile auf den Markt gebracht werden. „Es ist absoluter Irrsinn, dass neben den Inverkehrbringern von relevanten Rohstoffen und Erzeugnissen auch alle nachgelagerten europäischen Wertschöpfungsteilnehmer volle EUDR-Deklarations- und Sorgfaltspflichten zu leisten haben“, so VDMA-Präsident Bertram Kawlath. In seiner Stellungnahme zur EU-Konsultation fordert der VDMA u.a. eine Beschränkung der Sorgfaltspflichten auf den ersten Inverkehrbringer, die Einführung von De-Minimis-Regelungen für Kleinstmengen, Kleinstsendungen und für geringfügige Rohstoffanteile sowie Ausnahmen für Testprodukte, Bedienungsanleitungen und Rückwaren.Aktuelles
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BGH hebt Urteil im Rundholz-Kartellstreit auf
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute das Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts Stuttgart im Streit um die frühere Rundholzvermarktung in Baden-Württemberg aufgehoben. Das Verfahren um mögliche Schadensersatzansprüche von 36 Sägewerksunternehmen gegen das Land muss nun vom Oberlandesgericht neu verhandelt werden.
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Familie Hamberger übernimmt Akustikplus
Die Hamberger Industriewerke GmbH, Stephanskirchen bei Rosenheim, hat ihre Anteile an der Akustikplus GmbH an die Z.R.E. GmbH & Co. KG verkauft, deren Eigentümerin die Familie Peter Hamberger ist.
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EUDR: Waldbesitzer halten Strafen für unangemessen
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat Mitte Juli einen Referentenentwurf für ein deutsches EUDR-Durchführungsgesetz fertiggestellt – die darin vorgesehenen Strafen schießen nach Ansicht der beiden Waldbesitzerdachverbände AGDW – Die Waldeigentümer und Familienbetriebe Land und Forst weit über das Ziel hinaus.
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Industrieholz in Österreich rege nachgefragt
Die Preise für Nadelsägerundholz zeigen sich stabil, die Nachfrage nach Nadelindustrierundholz steigt kontinuierlich, heißt es seitens der Anbieter.
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