Universität Hohenheim begründet neue Agroforst-Versuchsfläche
An der Universität Hohenheim in Stuttgart wird heute und morgen eine neue Agroforst-Versuchsfläche begründet. Auf der Fläche nahe des Unigeländes im Süden Stuttgarts sollen 150 Esskastanien, Apfelbäume und Haselnüsse gepflanzt werden. „Insgesamt pflanzen wir auf rund 6 ha Versuchsfläche sechs Baumreihen im Abstand von 30 m“, erläutert dazu Michael Cormann, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Koordinationsstelle Agroforstsystem-Forschung (kAFo). „Es gibt vier Varianten mit je drei Wiederholungen, wobei in dreien unterschiedliche Frucht- und Nussgehölze gepflanzt werden, eine Variante wird zum Vergleich ohne Bäume angelegt“, ergänzt sein Kollege Olef Koch. Unterstützt wird das Projekt von der Eva-Mayr-Stihl-Stiftung mit 260.000 Euro, zudem hat die Universität weitere Drittmittel in Höhe von gut 1,8 Mio. Euro eingeworben. Im Laufe des Projekts werden u.a. die Auswirkungen auf den Humusgehalt des Bodens und die Biodiversität untersucht. Vorherige Untersuchungen hatten bspw. gezeigt, dass sich in Agroforst-Streifen die Zahl der Regenwürmer und der mikrobiellen Bodenmasse seit 2008 mehr als verdoppelt habe. Agroforstsysteme würden laut Universität aktuell einen Boom erleben, „da sie das Potenzial haben, landwirtschaftliche Produktion an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig Biodiversität zu fördern“.Aktuelles
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