Hohe Dieselpreise belasten Transportgewerbe

Durch den massiven Anstieg der Treibstoffkosten seien viele Betriebe des Transportgewerbes in großer Sorge um ihre wirtschaftliche Lage und die Existenz, berichtet der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt erklärt dazu: „Viele mittelständische Betriebe geraten durch die Dieselpreisexplosion binnen weniger Tage an die Grenze ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit.“ Der Verband weist darauf hin, dass im Transportgewerbe Kraftstoffkosten rund ein Drittel der Gesamtkosten ausmachen: Steige der Dieselpreis um 10%, stiegen die Gesamtkosten um 3%. Die aktuelle Erhöhung des Dieselpreises um bis zu 28% bedeute also einen Gesamtkostenanstieg von etwa 9%. Gleichzeitig lägen die Gewinnmargen im Straßengüterverkehr bei lediglich 0,1% bis 3%. Der BGL fordert von der Politik u.a. eine Dieselpreisbremse, zinsgünstige Liquiditätshilfen und eine ergänzende tägliche amtliche Diesel-Referenz für Preisgleitklauseln, damit die betroffenen Unternehmen in der aktuellen Krise wirtschaftlich handlungsfähig blieben.

Aktuelles

  • Möbelhandel erwartet Impulse von der Politik

    Der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) mit Sitz in Köln fordert von der Bundespolitik Impulse zur nachhaltigen Verbesserung der Konsumstimmung

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  • Niedersachsen: Eichenwertholz erzielt Rekordpreis

    Der Durchschnittspreis der Eiche bei der Submission „Eiche zwischen Ems und Elbe“ am 4. März (Gebotseröffnung) betrug 962 Euro/Fm, was 37% mehr sind als beim gleichen Vorjahrestermin

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  • Ortenauer Submission: Eiche notiert knapp unter Vorjahr

    Bei der diesjährigen Ortenauer Submission am 9. März wurden aus Privat- und Kommunalwäldern des Ortenaukreises, des Landkreises Emmendingen sowie vom ForstBW-Bezirk „Mittleres Rheintal“ mit 2.448 Fm 9% mehr Holz angeboten als im Vorjahr

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  • W-VO: EU-Kommission sieht wohl Finanzierungsprobleme

    Gestern teilten die Verbände AGDW – Die Waldeigentümer sowie Familienbetriebe Land und Forst mit, dass sie Kenntnis von einer Kostenschätzung der EU-Kommission haben, wonach eine milliardenschwere Finanzierungslücke bei der geplanten Umsetzung der umstrittenen Wiederherstellungsverordnung (W-VO) bestehe

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