Pro Pellets Austria nennt Gründe für aktuellen Pelletpreis
Als Verunsicherung von Konsumenten und Gefährdung von Arbeitsplätzen kritisiert der österreichische Branchenverband Pro Pellets Austria Aussagen der Arbeiterkammer (AK) zu aktuellen Pelletpreisen. „Richtig ist, dass Pellets, trotz Preissteigerungen, der mit Abstand günstigste Komfortbrennstoff sind“, erklärte Geschäftsführerin Doris Stiksl heute. Die Arbeiterkammer Wien hatte gestern in einer Aussendung erklärt, der Energiepreisindex (Mai 2025 bis Mai 2026) zeige „alarmierende Anstiege von fast 54% bei Heizöl und mehr als 30% bei Pellets“. Obwohl Pellets eine erneuerbare und heimische Energiequelle seien, entwickelten sich ihre Preise parallel zu fossilen Energieträgern. „Gerade jetzt zur Einlagerungszeit darf man nicht einfach zusehen, wie die Preise für Heizöl und Pellets ungebremst durch die Decke gehen. Die Bundeswettbewerbsbehörde muss den Markt untersuchen, und Heizöl und Pellets müssen umgehend in die ‚Preise-runter-Garantie‘ aufgenommen werden“, so Schweitzer. Pro Pellets Austria verweist dagegen darauf, Pellets seien bis zu 60% günstiger als Gas und bis zu 40% günstiger als Heizöl. Die aktuelle Preisentwicklung bei Pellets sei vor allem auf höhere Rohstoff-, Produktions- und Personalkosten zurückzuführen.Aktuelles
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Das Bundeskabinett hat am 1. Juli den Entwurf der Zweiten Verordnung zur Änderung der Biomasseverordnung (BiomasseV) beschlossen. Kritisiert wird, dass dieser EU-Vorgaben nicht 1:1 umsetzt.
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Der Freistaat Sachsen will sich im Bund dafür einsetzen, dass Waldflächen künftig wieder wirksam vor einer Umwandlung zugunsten von PV-Anlagen geschützt werden können, berichtet das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMIL).
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