UPM und Sappi legen Zugeständnisse vor
Die Papier- und Zellstoffkonzerne UPM-Kymmene Corporation, Helsinki (Finnland), und Sappi Ltd., Johannesburg (Südafrika), haben der EU-Kommission gestern formelle Vorschläge für Abhilfemaßnahmen im laufenden Fusionskontrollverfahren zu ihrem geplanten Joint Venture im Bereich grafischer Papiere vorgelegt. Diese hatte im Frühjahr eine Prüfung wegen kartellrechtlicher Bedenken eingeleitet. Die vorgeschlagenen Verpflichtungen betreffen verschiedene Bereiche der künftigen Geschäftstätigkeit des Joint Ventures. Dazu gehören Kapazitätsoptimierungen bei der Belieferung bestimmter Papiersorten in Europa und damit verbundene Offenlegungspflichten. Ziel sei es, trotz des anhaltenden Nachfragerückgangs und unter Berücksichtigung von Umweltkriterien einen wettbewerbsfähigen und stabilen Markt aufrechtzuerhalten. Zudem sind kommerzielle Absicherungen für Kunden sowie Investitionen in Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Energieeffizienz vorgesehen. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung würden nach der Gründung vom Joint Venture vorangetrieben. Grundsätzlich halten die Konzerne an ihrer Einschätzung fest, dass die Transaktion keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwerfe. Eine endgültige Entscheidung wird gegen Jahresende oder kurz danach erwartet.Aktuelles
Staatssekretär Flasbarth im Ruhestand
Jochen Flasbarth wurde nach fast 13 Jahren als Staatssekretär im Bundesumweltministerium am 4. November in den Ruhestand versetzt. In den zurückliegenden Jahrzehnten prägte er maßgeblich die deutsche und internationale Klimapolitik.
Biomasseverordnung im Bundestag beschlossen
Der Bundestag hat gestern die Biomasseverordnung (Zweite Verordnung zur Änderung der Biomasseverordnung, Drucksache 21/6810) beschlossen. Damit ist die Umsetzung der europäischen Vorgaben zur Biomassenutzung in nationales Recht abgeschlossen.
Holzwirtschaftsrat würdigt Einsatz Hubert Aiwangers für Holz
Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) würdigte in einem Nachruf die Bedeutung des verstorbenen bayerischen Wirtschafts- und Energieministers Hubert Aiwanger für die Branche.
Beirat fordert Stärkung der Wald- und Holzforschung
Der Beirat der Bundesplattform Wald- und Holzforschung fordert eine deutliche Stärkung der Forschungsförderung in Deutschland. In einem Positionspapier spricht er sich für zusätzliche 60 Mio. Euro im Bundeshaushalt 2027 aus
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Der „Einkaufsführer“ ist ein Verzeichnis von Firmen, die Maschinen und Anlagen für die Holz- und Forstwirtschaft, die Möbelindustrie, die Holzwerkstoffindustrie sowie das Holz verarbeitende Handwerk herstellen, ..