„Nationale Biomassestrategie darf Vorteile nicht verspielen“
Heute beginnt der erste von insgesamt vier Online-Workshops der Bundesregierung im Rahmen der Erarbeitung einer nationalen Biomassestrategie. Diese sind thematisch aufgeteilt in die Bereiche Biomasseerzeugung, Energiesektor und Gebäudewärme, Industrie und Bauwirtschaft sowie Verkehr. Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie, kommentiert: „Es ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung nun mit Sektorworkshops die Erarbeitung einer nationalen Biomassestrategie vorantreibt. … Während die Beteiligung relevanter Akteure der Bioenergie teilweise chaotisch ablief, hoffen wir nun auf umso konstruktivere Gespräche in den einzelnen Fokusgruppen, in denen wir uns gerne einbringen wollen.“ Weiter erklärte sie: „Die gestern vom Umweltbundesamt vorgelegte Klimabilanz für 2022 macht mit der erneuten Verfehlung der Klimaschutzziele im Verkehrs- und Gebäudebereich deutlich, dass die Erreichung der Klimaziele alle erneuerbaren Energien erfordert. … Deshalb ist es Aufgabe der Nationalen Biomassestrategie, eine konsequente Nutzung aller sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig verfügbaren Biomassepotenziale für energetische Zwecke zu ermöglichen und nicht durch willkürliche Priorisierungen etablierte Biomassenutzungskonzepte einzuschränken.“
Aktuelles
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UPM baut Holzchemie-Geschäft mit Patentkauf aus
Der finnische Holzkonzern UPM mit Sitz in Helsinki gab am 13. Mai die Übernahme von Patenten und Entwicklungsrechten der sogenannten Ray Technology des niederländischen Chemieunternehmens Avantium bekannt.
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EU unterzieht FFH-Richtlinie „Stresstest“
Die EU-Kommission will die EU-Vogelschutzrichtlinie und die EU-Habitatrichtlinie überprüfen und ruft Bürger und Interessenträger dazu auf, ihre Einschätzungen zu dieser Richtlinie mitzuteilen.
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USA exportieren 17% mehr Laubholzfurniere
Für das erste Quartal dieses Jahres weist die Außenhandelsstatistik der USA Laubholzfurnier-Exporte nach Deutschland im Wert von 5,3 Mio. USD (1 USD = 0,85 Euro) aus, das sind 20% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
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Wohnungsbau: Fragile Lieferketten und zu wenig Aufträge
Wie das Ifo-Institut München heute mitteilt, hat sich das Geschäftsklima im deutschen Wohnungsbau im April spürbar verschlechtert. Der erhobene Index fiel von -19,3 auf -28,4 Punkte – der stärkste Rückgang innerhalb eines Monats seit April 2022.
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