​Ausführliche Studie zur Artenvielfalt veröffentlicht

Anfang dieser Woche wurde das Buch „Faktencheck Artenvielfalt. Bestandsaufnahme und Perspektiven für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland“ veröffentlicht. Mehr als 150 Wissenschaftler von 75 Institutionen und Verbänden haben dazu Erkenntnisse aus über 6.000 Publikationen ausgewertet und in einer eigens dafür entwickelten Datenbank zusammengeführt. Insgesamt seien 60% der 93 untersuchten Lebensraumtypen in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. Ein ausführliches Kapitel ist auch dem Wald gewidmet. Darin heißt es u.a.: „Die Ergebnisse zeigen für Wälder überwiegend neutrale Diversitätstrends bei allen Artengruppen, d. h. keine ausgeprägten Zu- oder Abnahmen. Allerdings können die vorherrschenden neutralen Trends noch nicht als vollständig gesichert gelten. Zum Beispiel werden viele Artengruppen im Wald nur unzureichend erfasst.“ Die Produktion von Holz und dessen Nutzung, die sich in unterschiedlichen Waldbaukonzepten und deren Umsetzung widerspiegelten, könne positive und negative Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Positive Entwicklungen stelle man beispielsweise in Laubwäldern fest – doch diese seien akut vom Klimawandel bedroht. Alt-, Biotopbäume und Totholz seien essenzielle Treiber für die Artenvielfalt in Wäldern, deren Förderung und Erhaltung „somit die wichtigsten Maßnahmen sind, um zur Steigerung der Biodiversität beizutragen bzw. ihre Gefährdung zu vermindern.“
Das Buch wird kostenlos zum Download angeboten unter:
https://www.oekom.de/buch/faktencheck-artenvielfalt-9783987260957

Aktuelles

  • ​Waldschäden 2025 kaum verändert hoch

    Der Kronenzustand der Waldbäume in Deutschland hat sich im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr im Mittel über alle Baumarten hinweg kaum verändert. Das ergab die heute vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellte Waldzustandserhebung.

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  • ​Dipl.-Holzwirt Raoul Klingner übernimmt Leitung des WKI in Braunschweig

    Seit dem 15. Mai ist Prof. Raoul Klingner Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung in Braunschweig (WKI). Der studierte Holzwirt hatte bereits am 1. Oktober 2024 die kommissarische Leitung des Instituts übernommen.

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  • ​Werksvermessung: Neue RVWV vereinbart

    Mit der Unterzeichnung eines Dokumentenpakets durch den Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und den Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) am 15. Mai ist die neue „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz 2026“ (RVWV 2026) in Kraft getreten

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  • ​Baugenehmigungen legen zu – die Krise bleibt

    Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, wurden 21.800 Wohnungen genehmigt – 11,5% mehr als im Vorjahresmonat. Branchenverbände relativierten die Zahlen und verwiesen dabei auf den Ifo-Geschäftsklimaindex und die derzeit schlechte Stimmung im Wohnungsbau.

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