Beispielhafte Wiederbewaldung im Westerwald

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) empfiehlt einen neuen Demonstrationsparcours zum Thema „Ökologische Wiederbewaldung“ im rheinland-pfälzischen Forstamt Hachenburg im Westerwald. Dort lasse sich die natürliche Waldentwicklung nach Waldschäden mit geringen Anteilen von zusätzlicher Baumpflanzung beobachten. „Die ältesten Waldbilder sind vor dreißig Jahren nach den Stürmen Vivian und Wiebke (1990) entstanden und zeigen heute baumartenreiche Mischwälder mit vielen Pionier- und Lichtbaumarten“, so BDF-Pressereferent Rainer Städing. Nach diesem besonderen rheinland-pfälzischen Modell sind im sich entwickelnden Pionierwald bereits Schattenbaumarten vorhanden, die von selbst erst nach vielen Jahrzehnten einwandern würden. „Wir empfehlen allen, die sich mit der Wiederbewaldung von großen Schadflächen befassen, die Besichtigung dieses Demo-Parcours“, so der BDF-Bundesvorsitzende Ulrich Dohle. „Mit einer Kombination von Baumpflanzung und viel sukzessionaler Entwicklung wird eine Baumarten- und Strukturvielfalt geschaffen, die unter den gegebenen Bedingungen gute Voraussetzung für die Entwicklung stabiler und naturnaher Dauerwälder bietet.“ Am 6. Oktober findet eine Tagesexkursion auf dem Demo-Parcours statt, Anmeldung über bildung@wald-rlp.de oder telefonisch unter 02662-9547-800. Weitere Informationen unter waldbildungzentrum.wald.rlp.de

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