DFB setzt bei neuen Vereinsheimen auf Holzmodulbau

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will den Bau neuer Vereinsheime mit seriellen und modularen Holzbaulösungen voranbringen. Im Rahmen der Initiative „Vereinsheim 2.0“ hat der Verband nach einer EU-weiten Ausschreibung Rahmenvereinbarungen mit sieben Unternehmen geschlossen. Zur Auswahl stehen 16 schlüsselfertige Vereinsheim-Modelle in vier Größen. Die Rahmenverträge sollen Vereinen den Neubau deutlich erleichtern. Für ein konkretes Projekt können sie aus den vorgeplanten und zertifizierten Lösungen auswählen und anschließend einen Wettbewerb unter mindestens drei Anbietern durchführen. Die Rahmenvereinbarungen laufen bis Ende September 2030. Zu den ausgewählten Unternehmen gehören SH Holz & Modulbau (Lingen), Max-Haus (Marienwerder), Müllerblaustein Holzbauwerke (Blaustein), Swietelsky (Traunstein), Terhalle Holzbau (Ahaus), Lehner Haus (Heidenheim) sowie die Kooperation DMSW (Berlin)/Timpla (Eberswalde). Der DFB sieht in der seriellen Bauweise eine Möglichkeit, Vereinsheime schneller, planbarer und kostengünstiger zu realisieren.

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