Egger-Gruppe hält den Umsatz stabil

Mit einem konsolidierten Umsatz von 2,1 Mrd. Euro (-0,2% zum Vorjahr) und einem Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (Ebitda) von 320,3 Mio. Euro (+7,0%) hat die Egger-Gruppe das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2024/2025 (Stichtag 31. Oktober) abgeschlossen. Das gab der Holzwerkstoffhersteller aus St. Johann in Tirol (Österreich) heute bekannt. Die Ebitda-Marge beträgt 15,3%, die Eigenkapitalquote liegt auf dem hohen Niveau von 42,5%. Die herausfordernde Situation in der Baubranche, die generelle Konsumschwäche, die großen globalen Konflikte sowie die wirtschaftspolitischen Turbulenzen wirkten sich auf das Geschäft des Familienunternehmens aus. Der Bereich der dekorativen Produkte für den Möbel- und Innenausbau erzielte einen unkonsolidierten Umsatz von 1,86 Mio. Euro (+2,4%). Positive Effekte hätten sich durch den erstmaligen Einbezug des Ende 2023 übernommenen Werks in Markt Bibart (Mittelfranken), die Steigerung der Absatzmenge im Werk Lexington (USA) sowie die Umsatzsteigerung im polnischen Werk in Biskupiec ergeben. Besonders stark von der schwachen Baukonjunktur betroffen war der Bereich konstruktiver Holzbau und Fußboden mit einem Umsatzminus von 9,4% auf 351,0 Mio. Euro.

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