Emissionsbilanz des Gebäudesektors 2023 besser als erwartet
Anders als die Organisation Agora Energiewende im Januar in einer vorläufigen Emissionsbilanz für 2023 ausgewiesen hatte, kommt der Expertenrat für Klimafragen in seinem heute vorgelegten Prüfbericht zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2023 zu der Einschätzung, dass der Gebäudesektor 8,3 Mio. t CO2-Äquivalente weniger als im Vorjahr ausgestoßen hat. Damit läge der Gebäudesektor bei 102,2 Mio. t THG-Emissionen, während der Zielwert des Klimaschutzgesetzes bei 101,1 Mio. t liegt. Bundesbauministerin Klara Geywitz sagte dazu in einem Pressestatement: „Damit konnte der Gebäudesektor sein Ziel aus dem Klimaschutzgesetz erstmals nahezu erreichen. Die Verfehlung liegt nur bei gut 1% und damit deutlich innerhalb der Datenunsicherheit der Schätzwerte des Umweltbundesamtes. Der Expertenrat kommt hier zu dem Schluss, dass bei einer etwas anderen, aber ebenfalls zulässigen Berechnungsmethodik sich auch eine Übererfüllung des Ziels hätte einstellen können.“Aktuelles
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Familienbetriebe sehen Änderung im Umweltstrafrecht kritisch
Heute hat sich das Kabinett der Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Umweltstrafrechtsrichtlinie beschäftigt.
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Vereinfachung der EUDR gefordert
Europäische Dachverbände der Land-, Forst- und Holzwirtschaft sowie weitere Verbände haben gestern die EU-Institutionen und die EU-Mitgliedsländer aufgerufen, die EUDR (EU-Entwaldungsverordnung) zu vereinfachen.
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Forstwirtschaftsrat fordert Änderungen an der W-VO
Anlässlich seiner Jahrestagung in Hessen hat der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) die „Wiesbadener Erklärung“ verabschiedet. Mit dieser Erklärung macht der Dachverband der organsierten Forstwirtschaft in Deutschland deutlich, dass zentrale Bewertungsmaßstäbe und Zieldefinitionen der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) bislang unklar sind
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Österreichs Forstbetriebe melden solides Jahr 2025 und unsichere Zukunft
Nach Angaben des Verbands Land und Forst Betriebe Österreich brachte das Jahr 2025 für die Forstbetriebe eine spürbare Entspannung. Konkret war von guten Niederschlägen, stabilen Rundholzpreisen und deutlich weniger Schadereignissen als 2024 die Rede
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