Ergebnisse aus Waldbrandprojekt schnell umsetzen
Am 22. April fand in der Modellregion „Waldbrandmanagement Hardtwald“ (Baden-Württemberg) eine Waldbrandübung zur Zusammenarbeit von Forstbehörden und Feuerwehren statt. Dabei wurde auch über die Ergebnisse aus dem Projekt Waldbrand-Klima-Resilienz (WKR) informiert, das mit dieser Veranstaltung seinen Abschluss fand. Der Landeswaldverband Baden-Württemberg begrüßt in diesem Zusammenhang, dass die Landesregierung den Ernst der Lage erkannt habe und die Waldbrandprävention im Land prioritär behandele. Nun gelte es, die Zusammenarbeit von Forstbehörden und Feuerwehren landesweit so weit zu etablieren bzw. intensivieren, dass im Falle von Waldbränden eine rasche und effiziente Reaktion möglich ist. Der Verband fordert, die von der Landesregierung angekündigte „Plattform für Waldbrandmanagement BW“ mit Personal und Finanzmitteln arbeitsfähig zu machen und deren Aufgaben gesetzlich zu verankern. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt müssten unverzüglich in ganz Baden-Württemberg umgesetzt werden, beginnend mit den am stärksten von Waldbränden gefährdeten Regionen. Feuerwehren und Forstpartie sollten mit der modernsten Technik zur Waldbrandbekämpfung ausgestattet werden und das Forstpersonal, insbesondere in den gefährdeten Revieren der Rheinebene, sofort die benötigte Ausbildung erhalten.
Aktuelles
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Litzendorf: Lärche etwas geringer bewertet
Bei der diesjährigen Wertholzversteigerung der Bayerischen Staatsforsten am 14. Januar in Litzendorf wurde mit 871 Fm eine im Vergleich zum Vorjahr 33% geringere Menge angeboten
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Kanzler Merz trifft Forst-Holz-Spitzen
Bundeskanzler Friedrich Merz traf sich gestern auf der „Grünen Woche“ in Berlin mit Spitzenvertretern der deutschen Holz- und Forstwirtschaft
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Sailershausen: Eiche durchschnittlich 18% höher bewertet
Bei der Laub- und Nadelholz-Submission Sailershausen (Unterfranken) am 13. Januar wurden 2.762 Fm Wert- und Schneideholz angeboten; 77% davon waren Eiche
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Tarifergebnis für Holz- und Kunststoffindustrie Baden-Württemberg
Nach zwei Monaten Verhandlungen und Warnstreiks haben sich die IG Metall und die Arbeitgeber der Holz- und Kunststoffindustrie in Baden-Württemberg auf das bundesweit erste Ergebnis in dieser Tarifrunde geeinigt
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