Erstes Windkraftprojekt von BaySF-Tochter entsteht in Oberfranken
In der Gemeinde Pressig im Landkreis Kronach soll der erste Windpark der BaySF Bayern-Wind GmbH, einer Tochtergesellschaft der Bayerischen Staatsforsten, entstehen. Geplant seien bis zu neun Windenergieanlagen (WEA), von denen die BaySF sechs selbst betreiben und drei WEA an die regionale Wirtschaft und die Kommune abgeben will. Ob die theoretisch möglichen neun Windräder tatsächlich alle gebaut werden, wird sich im Laufe des Projektes entscheiden. Geplant sind Windenergieanlagen der neuesten Generation, von denen jede etwa 19 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugen kann – genug, um rechnerisch etwa 5.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. In den kommenden Jahren sollen in Bayern bis zu 1.000 neue Windenergieanlagen entstehen, auch im bayerischen Staatswald. Nach einem Aufsichtsratsbeschluss der Bayerischen Staatsforsten sollen einige davon im Eigenbetrieb realisiert werden. Das Unternehmen hat hierzu im Jahr 2023 die „BaySF Bayern-Wind GmbH – Ein Unternehmen der BaySF“ gegründet, die diese Projekte umsetzen soll. Im Markt Pressig wird die Unternehmenstochter erstmals ein Windenergie-Projekt in Eigenregie planen, errichten und betreiben.Aktuelles
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Die Verhandlungsführer Gordon Schnieder (CDU) und Alexander Schweitzer (SPD) haben am 6. Mai einen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Priorität habe die stoffliche Nutzung von Holz, einschließlich der Bereitstellung von Nadelholz für die heimische Säge- und Bauindustrie.
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Holzwerkstoffindustrie stellt sich hinter Kaskadenpflicht
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Die Forstkammer Baden-Württemberg, die Vertretung des Nichtstaatswaldes, sieht im Koalitionsvertrag der designierten grün-schwarzen Landesregierung, ein wichtiges Signal für den ländlichen Raum.
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AGDW kritisiert Kaskadenpflicht im Gebäudemodernisierungsgesetz
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) übt scharfe Kritik am Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Besonderer Streitpunkt ist die geplante verpflichtende Kaskadennutzung für feste Biomasse.
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