Gemeinsam zur klimafreundlichen „Bauwende“

Als entscheidenden Schritt zur klima- und gesellschaftsfreundlichen Bauwende bezeichnete Prof. Hans Joachim Schellnhuber das von Holzbau Deutschland organisierte erste „Internationale Holzbau Symposium“, das am 20. März in Berlin stattfand. Schellnhuber, Generaldirektor des International Institute for Applied Systems Analysis und Gründer von Bauhaus Erde, trat dort u.a. mit Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Georg Rappold, Ministerialrat und Abteilungsleiter Holzpolitik im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, und Gerhard Breitschaft, Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik, als Referent auf. Ziel war es, gemeinsam mit entscheidenden Akteuren Lösungen zu finden, um die aktuellen Herausforderungen im Bauwesen zu bewältigen. Die zentralen Themen: Materialfrage und Wohnungskrise; Klimaschutz und Nachhaltigkeit; Entwicklungspotenziale im deutschen Baurecht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Regierungsbildung in Berlin appellierte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, deshalb an die Politik, Gesellschaft und die Bauherren, sich stärker für nachhaltige Bauweisen zu öffnen. Die für den Klimaschutz geplanten finanziellen Mittel in Höhe von 100 Mrd. Euro sollten jetzt zielgerichtet und sinnvoll investiert werden.
 

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