Händler decken steigende Brennholznachfrage stabil

Die deutschen Gasspeicher seien derzeit nur noch zu rund einem Drittel gefüllt und liegen damit deutlich unter den Werten der Vorkrisenjahre 2017 bis 2021, berichtet der Industrieverband Heiz- und Küchentechnik (HKI) und weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Wärmequellen auf Basis von Holz hin. Gerade in ländlichen Regionen lieferten moderne Kamin- und Pelletöfen sofort verfügbare Wärme und könnten zentrale Heizsysteme gezielt entlasten. Allerdings hat der HKI festgestellt, dass sich die Holzlager der Verbraucher leerten und aufgrund der anhaltenden kalten Witterung für die laufende Heizperiode regelmäßig in kleinen Chargen nachgeordert werde. Zum einen seien wohl viele Verbraucher von einem milden Winterverlauf ausgegangen, und zum anderen wollten viele anfangs wohl Heizkosten sparen, so der Verband weiter. Viele Händler seien aber darauf eingestellt und könnten die Nachfrage bei stabilen Preisen bedienen. So liege der Durchschnittspreis für ein Schüttraummeter ofenfertiges Buchenscheitholz aktuell bei etwa 135 Euro und für Nadelholz bei etwa 95 Euro. Moderne Feuerstätten seien weit mehr als nur Zusatzheizungen, so der HKI. Sie bieten Unabhängigkeit, Krisensicherheit und Flexibilität – Eigenschaften, die in einem zunehmend belasteten und sich wandelnden Energiesystem einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisteten.

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