Homann verschiebt Produktionsstart in Litauen

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, München, verschiebt den Produktionsstart ihres neuen MDF/HDF-Werks in Litauen, nahe der Hauptstadt Vilnius, auf voraussichtlich September. Als Grund nannte die Geschäftsführung eine vorliegende Umweltgenehmigung, die sie „als zu wenig belastbar einstuft, um eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion zu ermöglichen“. Man sei jetzt „in konstruktivem Austausch mit den Behörden, um die Genehmigungslage zügig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen“. Der ursprünglich für Ende 2023 avisierte Produktionsstart wurde zunächst aufgrund technischer Probleme – die inzwischen behoben wurden – nicht gehalten. Die bereits in Litauen beschäftigten Mitarbeiter werden nun vorübergehend in Teilzeitarbeit geschickt. Vor diesem Hintergrund wird das Werk in Litauen auch noch keinen positiven Beitrag zum Ergebnis der Homann-Gruppe leisten. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass die bestehenden Werke der Gesellschaft in der Lage sein werden, die fehlenden Ergebnisbeiträge aus Litauen weitestgehend zu kompensieren. Nach vorläufigen Zahlen hat Homann 2023 rund 354 Mio. Euro umgesetzt und ein bereinigtes operatives Ebitda von 55 Mio. Euro erzielt.

Aktuelles

  • ​Ausstellerzahl bei „Euroshop“ leicht gestiegen

    Nach fünf Tagen ist am vergangenen Donnerstag die Ladenbaumesse „Euroshop“ in Düsseldorf zu Ende gegangen. Die Besucherzahl lag mit 81.000 etwa in Höhe der vergangenen Ausgabe. Erwartet worden waren 85.000.

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  • ​Münsterländer Eiche etwas höher bewertet

    Das Angebot bei der Münsterländer Wert- und Starkholzsubmission war mit 1.456 Fm (83% Eiche) 67% größer als beim Vorjahrstermin.

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  • ​Januar für Preiserhöhungen genutzt

    Im Januar setzte sich der seit Monaten anhaltende Preisauftrieb bei den Produkten der Holzindustrie weiter fort.

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  • Kanada liefert 12% weniger Nadelschnittholz in die USA

    Die USA importierten im vergangenen Jahr 30,0 Mio. m³ Nadelschnittholz – 9% weniger als 2024. Aus der EU wurden 3,9 Mio. m³ geliefert, davon 2,0 Mio. m³ aus Deutschland. Kanada bleibt stärkster Importpartner büßte aber deutlich an Marktanteilen ein.

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