Ikea baut weltweit weitere Stellen ab
Der schwedische Möbelkonzern Ikea verschärft seinen Sparkurs: Die Produktionssparte Ikea Industry Poland mit Sitz in Goleniów plant in den Werken Wielbark und Goleniów den Abbau von bis zu 400 Stellen. Als Grund nennt das Unternehmen einen deutlichen Nachfragerückgang in den westeuropäischen Kernmärkten. Bereits zuvor waren in polnischen Werken hunderte Jobs gestrichen worden. Parallel dazu treibt der Konzern den weltweiten Stellenabbau voran: Die Inter Ikea Group, Delft (Niederlande), die für Marke, Sortiment, Design und Produktion zuständig ist, kündigte gestern den Abbau von rund 850 Stellen an, 300 davon in Schweden. Schon im März hatte die niederländische Ingka Group, Betreiberin der meisten Ikea-Möbelhäuser weltweit, rund 800 Verwaltungsstellen zur Disposition gestellt. Nach eigenen Angaben reagiert der Konzern damit auf schwächere Konsumausgaben, geopolitische Unsicherheiten und steigenden Kostendruck. Ziel sei eine schlankere Organisation mit schnelleren Entscheidungen und mehr Spielraum für Preissenkungen.Aktuelles
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Österreichische Bundesforste: Geringerer Einschlag lässt Ergebnis sinken
Die Betriebsleistung der Österreichischen Bundesforste-Gruppe (Öbf) lag 2025 bei 341,5 Mio. Euro (-8% zu 2024). Das operative Ergebnis (Ebit) belief sich auf 43,4 Mio. Euro und lag damit 12% unter dem Vorjahreswert.
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Waldschäden 2025 kaum verändert hoch
Der Kronenzustand der Waldbäume in Deutschland hat sich im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr im Mittel über alle Baumarten hinweg kaum verändert. Das ergab die heute vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellte Waldzustandserhebung.
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Dipl.-Holzwirt Raoul Klingner übernimmt Leitung des WKI in Braunschweig
Seit dem 15. Mai ist Prof. Raoul Klingner Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung in Braunschweig (WKI). Der studierte Holzwirt hatte bereits am 1. Oktober 2024 die kommissarische Leitung des Instituts übernommen.
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Werksvermessung: Neue RVWV vereinbart
Mit der Unterzeichnung eines Dokumentenpakets durch den Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und den Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) am 15. Mai ist die neue „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz 2026“ (RVWV 2026) in Kraft getreten
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