König + Neurath soll fortgeführt werden
Die König + Neurath AG hat im Rahmen ihres laufenden Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung eine Einigung über ein zukunftsfähiges Fortführungskonzept erzielt, die Finanzierung ist gesichert. Damit ist die Grundlage für die nachhaltige Fortführung des seit dem 17. November 2025 insolventen Büromöbelherstellers aus Karben im Wetteraukreis in Hessen und die Rückkehr in den Regelbetrieb geschaffen, teilte der Vorstand gestern mit. Gleichwohl sprach CRO Patrick Heinen von schmerzhaften Einschnitten, „aber sie schaffen die Grundlage für einen stabilen Neustart“. Geplant ist, dass 130 der bisher 830 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Für die von den Maßnahmen betroffenen Beschäftigten ist der Übergang in eine Transfergesellschaft vorgesehen. Darüber hinaus leisten die verbleibenden Mitarbeiter einen finanziellen Beitrag, u.a. durch Anpassungen bei Sonderzahlungen sowie durch die zeitliche Verschiebung tariflicher Erhöhungen. Die Gesellschafterfamilie beabsichtigt, das Unternehmen im Rahmen der Sanierung fortzuführen und will zusätzliche Investitionsmittel zur Verfügung stellen. Zugleich soll es finanzielle Unterstützung durch Finanzierungspartner auf Basis marktüblicher, besicherter Kreditvereinbarungen geben.Aktuelles
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Richtig behandeltes Käferholz bleibt länger nutzbar als vielfach angenommen. Selbst stark geschädigte Fichten können – abhängig von der Witterung – zunächst im Wald verbleiben.
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