Mehr Waldschäden berechnet – Waldumbau aber unberücksichtigt

Eine internationale Gruppe um Forscher der Technischen Universität München hat untersucht, wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 verändern könnten. Die Forscher berechneten, dass sich bei einer Erderwärmung von etwas mehr als 4° C das Ausmaß der von Bränden, Stürmen und Borkenkäfern geschädigten Fläche bis 2100 mehr als verdoppeln könnte. Selbst im besten berechneten Fall – einer Erwärmung von etwa 2° C – berechneten die Forscher in Zukunft mehr Schäden im Wald als in den Jahren 1986 bis 2020. Wichtig für die Bewertung der Ergebnisse ist der Hinweis der Forscher: Es sei zu beachten, dass in der Studie davon ausgegangen wurde, dass die Waldbewirtschaftung ohne Anpassung an den Klimawandel und an die erhöhten Störungsrisiken unverändert fortgesetzt werde. Die Forscher arbeiten aktuell an einer Folgestudie, die den Waldumbau stärker in den Fokus rücken soll.
 

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