​Möbelhersteller informieren über bürokratische Lasten

Am 16. August besuchte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Möbelhersteller BW Bielefelder Werkstätten und Nolte Küchen, um sich über die Lage der Branche zu informieren. Am Stammsitz der BW Bielefelder Werkstätten Heinz Anstoetz Polstermöbelfabrik KG führte der geschäftsführende Gesellschafter Stephan Anstoetz die Ministerin durch die Produktion der Premium-Polstermöbel. Angesichts der Konjunkturschwäche, des stockenden Baugeschehens und des hohen Bürokratieaufwands stelle sich das Marktumfeld derzeit herausfordernd dar, berichtete Anstoetz. Auf die hohen bürokratischen Belastungen der deutschen Möbelindustrie machten auch die Geschäftsführer des in Löhne ansässigen Küchenmöbelherstellers Nolte Küchen GmbH & Co. KG aufmerksam. Als Beispiel nannten Heiko Maibach, Rüdiger Schliekmann und Manfred Wippermann die Europäische Entwaldungsverordnung (EUDR) und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), welches seit Beginn dieses Jahres Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten verpflichtet, menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten entlang ihrer gesamten Lieferkette zu erfüllen, indem sie Risiken identifizieren, Maßnahmen ergreifen und darüber berichten.

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