Parlamentarischer Abend des DHWR zu Bau und Bauförderung
Klimafreundliches Bauen und die Bauförderung waren vorgestern Themen eines Parlamentarischen Abendempfangs des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR) im Reichstagsgebäude, Berlin. Unter der Schirmherrschaft von Sandra Weeser, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, kamen dazu rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Weeser sprach vom klimafreundlichen Bauen als dem „Credo der Stunde“: „Holz spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn es fungiert als Kohlenstoffspeicher und eignet sich ideal für eine modulare, aber individuelle Bauweise. Diese Vorteile müssen wir uns vor dem Hintergrund von Klimawandel und akutem Wohnungsmangel zu eignen machen.“ DHWR-Präsident Erwin Taglieber sagte mit Blick auf die 2022 nur um 0,4 Prozentpunkte gestiegene Holzbauquote bei neuen Wohngebäuden: „Viel mehr wäre möglich. Hebel hierfür sind das Ordnungsrecht ebenso wie konkrete Anreize.“ In der Fragerunde mit den Mitgliedern des Deutschen Bundestages gingen Mitglieder des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie u.a. auf die drängenden Fragen der Holzverfügbarkeit ein, auch vor dem Hintergrund des vom Bundesumweltministerium initiierten „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“. Sie mahnten an, entstandene Widersprüche im Sinne des Holzbaus und insgesamt der Holzverwendung aufzulösen.
Aktuelles
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Baugenehmigungen weiter im Aufwärtstrend
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, wurden im Februar 22.200 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahresmonat. Treiber der Entwicklung ist vor allem der Neubau.
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GD Holz kritisiert Reformpläne der Bundesregierung
Die Reformvorschläge der Bundesregierung entlasten die mittelständischen Betriebe aus Sicht des GD Holz nur unzureichend. Besonders die Senkung der Energiekosten und die steuerfreie Mitarbeiterprämie würden zu kurz greifen.
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FNR-Leitfaden zu Kalamitätsholz: Lagerung gewinnt an Bedeutung
Richtig behandeltes Käferholz bleibt länger nutzbar als vielfach angenommen. Selbst stark geschädigte Fichten können – abhängig von der Witterung – zunächst im Wald verbleiben.
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Deutlich weniger Fichtenholz eingeschlagen
2025 wurden in deutschen Wäldern 57,3 Mio. m³ Holz eingeschlagen, 6,4% weniger als im Jahr zuvor.
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