Parlamentarischer Abend des DHWR zu Bau und Bauförderung

Klimafreundliches Bauen und die Bauförderung waren vorgestern Themen eines Parlamentarischen Abendempfangs des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR) im Reichstagsgebäude, Berlin. Unter der Schirmherrschaft von Sandra Weeser, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, kamen dazu rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Weeser sprach vom klimafreundlichen Bauen als dem „Credo der Stunde“: „Holz spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn es fungiert als Kohlenstoffspeicher und eignet sich ideal für eine modulare, aber individuelle Bauweise. Diese Vorteile müssen wir uns vor dem Hintergrund von Klimawandel und akutem Wohnungsmangel zu eignen machen.“ DHWR-Präsident Erwin Taglieber sagte mit Blick auf die 2022 nur um 0,4 Prozentpunkte gestiegene Holzbauquote bei neuen Wohngebäuden: „Viel mehr wäre möglich. Hebel hierfür sind das Ordnungsrecht ebenso wie konkrete Anreize.“ In der Fragerunde mit den Mitgliedern des Deutschen Bundestages gingen Mitglieder des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie u.a. auf die drängenden Fragen der Holzverfügbarkeit ein, auch vor dem Hintergrund des vom Bundesumweltministerium initiierten „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“. Sie mahnten an, entstandene Widersprüche im Sinne des Holzbaus und insgesamt der Holzverwendung aufzulösen.

Aktuelles

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    Der Bund stockt die Förderung für klimaangepasstes Waldmanagement ab 2027 um mehr als 50 Mio. Euro auf 200 Mio. Euro jährlich auf. Neue Erstanträge können private und kommunale Waldbesitzer ab dem 1. Oktober stellen.

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  • ​12,9% mehr Baugenehmigungen im ersten Halbjahr

    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, sind von Januar bis Juli in Deutschland 148.800 Wohnungen genehmigt worden. Das sind 12,9% mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich war der Zuwachs bei Mehrfamilienhäusern.

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    Als „Verstaatlichungsfantasie der 1970er-Jahre“ kritisiert der Branchenverband Pro Pellets Austria die gestern veröffentlichte Forderung der AK Salzburg nach einem gesetzlichen Preisdeckel für Pellets. Es bestehe keine künstliche Verknappung durch Export.

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    Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) hat heute in einem offenen Brief an die Bundesregierung kurzfristige Maßnahmen eingefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Transport- und Logistikunternehmen zu sichern.

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