Parlamentarischer Abend des DHWR zu Bau und Bauförderung
Klimafreundliches Bauen und die Bauförderung waren vorgestern Themen eines Parlamentarischen Abendempfangs des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR) im Reichstagsgebäude, Berlin. Unter der Schirmherrschaft von Sandra Weeser, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, kamen dazu rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Weeser sprach vom klimafreundlichen Bauen als dem „Credo der Stunde“: „Holz spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn es fungiert als Kohlenstoffspeicher und eignet sich ideal für eine modulare, aber individuelle Bauweise. Diese Vorteile müssen wir uns vor dem Hintergrund von Klimawandel und akutem Wohnungsmangel zu eignen machen.“ DHWR-Präsident Erwin Taglieber sagte mit Blick auf die 2022 nur um 0,4 Prozentpunkte gestiegene Holzbauquote bei neuen Wohngebäuden: „Viel mehr wäre möglich. Hebel hierfür sind das Ordnungsrecht ebenso wie konkrete Anreize.“ In der Fragerunde mit den Mitgliedern des Deutschen Bundestages gingen Mitglieder des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie u.a. auf die drängenden Fragen der Holzverfügbarkeit ein, auch vor dem Hintergrund des vom Bundesumweltministerium initiierten „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“. Sie mahnten an, entstandene Widersprüche im Sinne des Holzbaus und insgesamt der Holzverwendung aufzulösen.
Aktuelles
Schwache Baukonjunktur bremst Sägeindustrie
Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband hat heute gemeinsam mit dem Bündnis „Impulse für den Wohnungsbau“ eine langfristig verlässliche Finanzierung des Wohnungsbaus sowie einfachere, schnellere und kostengünstigere Bauverfahren gefordert.
Mercer vereinbart finanzielle Restrukturierung
Mercer International hat sich im Rahmen eines Chapter-11-Verfahrens mit wesentlichen Gläubigern und Aktionären auf eine umfassende finanzielle Restrukturierung geeinigt.
Europäische Parkettmärkte entwickeln sich stabil
Die europäischen Parkettmärkte zeigten sich im ersten Halbjahr dieses Jahres insgesamt stabil mit positiven Entwicklungen in mehreren Ländern, allerdings hat die Nachfrage im dritten Quartal aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und steigender Kosten entlang der Wertschöpfungskette nachgelassen.
Hasslacher stellt Betrieb in Rangersdorf ein
Lokalen Medien zufolge soll die Fertigung bis zum Jahresende auf die bestehenden Werke in Stall im Mölltal, Sachsenburg und Hermagor verteilt und in die vorhandenen Produktionsabläufe integriert werden.
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Der „Einkaufsführer“ ist ein Verzeichnis von Firmen, die Maschinen und Anlagen für die Holz- und Forstwirtschaft, die Möbelindustrie, die Holzwerkstoffindustrie sowie das Holz verarbeitende Handwerk herstellen, ..