Parlamentsausschuss fordert starke Orientierung an WHO
Am 27. Juni hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über die Reform der Luftqualitätsrichtlinie von 2008 abgestimmt, die darauf zielt, bis 2050 Emissionen gänzlich zu vermeiden, und Änderungen am Entwurf der Kommission gefordert. Dazu erklärte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Position des Umweltausschusses lässt leider Maß und Mitte vermissen. Statt dem Vorschlag der EU-Kommission zu folgen, die Grenzwerte für Luftschadstoffe schrittweise zu senken, drängt der Umweltausschuss darauf, bis spätestens 2030 die deutlich strengeren Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als EU-weit verbindliche Grenzwerte anzuwenden. Für Handwerksbetriebe kann das erhebliche Konsequenzen haben: Verkehrsbeschränkungen, Fahrverbote und der Stopp von Bauarbeiten sind möglich.“ Natürlich unterstütze man das Ziel, die Luft möglichst sauber zu halten. Gleichzeitig müssten Handwerker jedoch in der Lage sein, zu ihren Kunden und Auftraggebern zu fahren und dort modernste Technik – nicht zuletzt zur Verringerung von Schadstoffausstoß – einzubauen, Anlagen zu reparieren und warten zu können.
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Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen den von Bayern im Bundesrat eingebrachten Entschließungsantrag zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Mit dem Antrag fordert Bayern, die Verordnung auszusetzen bzw. grundlegend zu überarbeiten
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Holzindustrie: W-VO gefährdet die Holzindustrie
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) warnt vor den Folgen der europäischen Wiederherstellungsverordnung (W-VO) für die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Rohstoffversorgung der Holzindustrie
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Bei der Sitzung des Bundesrats am kommenden Freitag steht ein von Bayern eingebrachter Entschließungsantrag auf der Tagesordnung, in dem ein Außerkraftsetzen bzw. eine unverzügliche grundlegende Überarbeitung der W-VO gefordert wird.
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“Dach und Holz“ mit Besucherrekord
Rund 56.000 Besucher und 564 Aussteller aus 28 Ländern: Die diesjährige Messe „Dach und Holz“ in Köln, die vergangenen Freitag zu Ende ging, verzeichnete Spitzenwerte.
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