Positiver Trend bei Baugenehmigungen hält an
Die Zahl der der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland stieg im vergangenen Jahr auf 238.500, 10,8% mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt. Der Anstieg betrifft sowohl Neubauten als auch Umbauten bestehender Gebäude. Genehmigungen im Neubau stiegen um 12,6% auf 198.100, Umbauten legten nur leicht um 2,7% auf 40.400 zu. Bei Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser wurde ein deutlicher Anstieg von 17,2% auf 44.500 verzeichnet, Zweifamilienhäuser blieben mit 12.600 nahezu unverändert. Mehrfamilienhäuser, die zahlenmäßig stärkste Gebäudeart, verzeichneten ein Plus von 12,1% auf 128.100 vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Unternehmen und Privatpersonen dominieren mit 95% der Neubaugenehmigungen. Unternehmen erhielten 108.800 Genehmigungen (+14,6%), Privatpersonen 79.200 (+14,9%), die öffentliche Hand sank dagegen um 23,2% auf 6.900. Im Nichtwohnbau schrumpfte der umbaute Raum um 5,2% auf 183,1 Mio. m³, der niedrigste Wert seit 2014. Besonders betroffen: Lagerhallen (-17,1%), Fabrik- und Werkstattgebäude (-13,0%) und Anstaltsgebäude, wie z.B. Krankenhäuser und Pflegeheime (-37,8%). Handels- und Landwirtschaftsgebäude legten dagegen zu (+24,9% bzw. +11,8%).Aktuelles
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