Wärmeplanungsgesetz in erster Lesung

Heute findet im Bundestag die erste Lesung zum Wärmeplanungsgesetz statt, wonach Wärmenetze in Deutschland langfristig ausschließlich mit erneuerbarer Wärme oder unvermeidbarer Abwärme betrieben werden sollen. Die Vorzüge der Bioenergie bei der Defossilisierung der Wärmenetze würden jedoch nicht ausreichend ausgeschöpft, so Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie. Sie kommentiert: „Eine pauschale Deckelung des Biomasseanteils in Wärmenetzen ist unsinnig und ignoriert die lokal unterschiedlichen Gegebenheiten. Der geplante Deckel für Biomasse gefährdet darüber hinaus das Langfristziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung und verhindert, dass die Kommunen und Unternehmen vor Ort entscheiden, welche Technologien für klimaneutrale Wärmnetze jeweils am sinnvollsten sind. Unnötige Kostensteigerungen und Verzögerungen beim Wärmnetzausbau wären die Folge eines Biomassedeckels. Besonders im ländlichen Raum und in waldreichen Gebieten fallen auch langfristig große Mengen energetisch nutzbarer Biomasse an, z.B. durch den notwendigen Waldumbau zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel.“ Auch strikte Vorgaben, bis zu welcher Leitungslänge Bioenergie eingesetzt werde darf, machten wenig Sinn.

Aktuelles

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    Zur Messe „Forst³“, die gemeinsam mit der „Reiten-Jagen-Fischen“ in Erfurt veranstaltet wurde, kamen vom 27. bis 29. März mehr als 26.000 Besucher. Insgesamt präsentierten 210 Aussteller in drei Hallen sowie im Freigelände ihre Angebote.

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    Im Zeitraum von sechs Jahren sind in NRW etwa 1330.000 ha Fichte abgestorben. Das sind die größten flächigen Waldschäden seit dem Bestehen des Bundeslands.

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    Nach der Hoffnung auf eine leichte Belebung, folgte nun die Ernüchterung – das zeigen die Ergebnisse des Ifo-Konjunkturtests von Ende März für das Holzgewerbe (ohne Möbelindustrie) und den Holzgroßhandel

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    Die Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) meldet für das vergangene Jahr den Anfall von 415.000 Fm Käferholz in der Schweiz

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