Warnung: Klimawandel gefährdet Walderhalt
Trockenheit, Hitze und Waldbrände zeigen gerade dramatisch, dass der Klimawandel schneller voran schreitet als gedacht – mit verheerenden Folgen für die Wälder. Nun warnen die Waldbesitzerverbände Süddeutschlands eindringlich: Wenn sich an der Politik nichts ändert, werden die Wälder ihre lebenswichtigen Funktionen für die Menschen bald nicht mehr erfüllen. „Wir brauchen jetzt eine Kehrtwende in der nationalen und europäischen Waldpolitik. Nötig ist eine Neujustierung, die den Fokus auf einen proaktiven Walderhalt als oberste Maxime setzt“, forderten die Forstkammer Baden-Württemberg und der Bayerische Waldbesitzerverband am 3. August in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Wer die Handlungsfähigkeit der Eigentümer durch immer neue Bürokratie lähmt und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Waldbesitzer einschränkt, gefährdet die Zukunft unserer Wälder“, erklärt Bernhard Breitsameter, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands. „Unsere Waldeigentümer erbringen unverzichtbare Leistungen für die Gesellschaft: vom Klimaschutz über die Trinkwasserbereitstellung bis hin zum Rohstoff Holz“, ergänzt Forstkammer-Präsident Adrian Sonder. „Diese Leistungen müssen ökonomisch tragfähig bleiben. Wir fordern eine Rückbesinnung auf das Subsidiaritätsprinzip und die Praxistauglichkeit von Vorgaben.“ Scharfe Kritik üben die Verbände an der ausufernden Regulierung aus Brüssel und Berlin. Als Negativbeispiele nennen die Verbände die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) und die EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO). Auch wenn beide Verbände die Ziele teilen, kritisieren sie den vorgegebenen Weg. Zudem fordern die Verbände, dass Deutschland aufhört, EU-Vorgaben noch zu verschärfen. Der aktuelle Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans zur WVO müsse grundlegend überarbeitet werden.Aktuelles
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BGH hebt Urteil im Rundholz-Kartellstreit auf
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute das Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts Stuttgart im Streit um die frühere Rundholzvermarktung in Baden-Württemberg aufgehoben. Das Verfahren um mögliche Schadensersatzansprüche von 36 Sägewerksunternehmen gegen das Land muss nun vom Oberlandesgericht neu verhandelt werden.
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Familie Hamberger übernimmt Akustikplus
Die Hamberger Industriewerke GmbH, Stephanskirchen bei Rosenheim, hat ihre Anteile an der Akustikplus GmbH an die Z.R.E. GmbH & Co. KG verkauft, deren Eigentümerin die Familie Peter Hamberger ist.
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EUDR: Waldbesitzer halten Strafen für unangemessen
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat Mitte Juli einen Referentenentwurf für ein deutsches EUDR-Durchführungsgesetz fertiggestellt – die darin vorgesehenen Strafen schießen nach Ansicht der beiden Waldbesitzerdachverbände AGDW – Die Waldeigentümer und Familienbetriebe Land und Forst weit über das Ziel hinaus.
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Industrieholz in Österreich rege nachgefragt
Die Preise für Nadelsägerundholz zeigen sich stabil, die Nachfrage nach Nadelindustrierundholz steigt kontinuierlich, heißt es seitens der Anbieter.
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