„Bau“ 2025: Doch nicht alles Krise
Trotz Rezession, schlechter Baukonjunktur und Insolvenzen zeigte sich die Bau-Branche in München resistent bis zuversichtlich.

Die Erwartungen im Vorfeld waren gedämpft, doch die Stimmung auf der „Bau“ in München (13. bis 17. Januar) war letztlich positiv. Zwar fielen die Zahlen bei Besuchern und Ausstellern mit über 180 000 und 2 230 gegenüber der ersten Post-Corona-Messe 2023 (190 000 und 2 260) insgesamt geringer aus, dafür wird die Messe immer internationaler: Die Anzahl der teilnehmenden Länder lag bei 58 (2023: 49 Länder), der internationale Anteil der Aussteller erreichte mit 52 % ebenfalls einen neuen Spitzenwert. Auch auf Besucherseite setzte sich der Trend fort: Der Anteil internationaler Besucher betrug in diesem Jahr 44 % (2023: 40 %). Für Dieter Schäfer, Fachbeiratsvorsitzender der „Bau“, habe die Branche mit Innovation und Tatkraft ihre Zukunftsfähigkeit demonstriert. Aus Sicht von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), setzte die Messe mit ihren Leitthemen Transformation, Zukunft des Wohnens sowie Ressourcen- und Klimaschutz erneut wegweisende Impulse für die Zukunft des Bauens und bleibe daher eine unverzichtbare Plattform für die Bauwirtschaft. Die nächste „Bau“ findet von 11. bis 15. Januar 2027 statt. Bereits 2026 (24. bis 26. März) präsentiert die „Digital Bau“ in Köln Lösungen und Produkte aus dem Bereich Bausoftware.
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