Homann verschiebt Produktionsstart in Litauen

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, München, verschiebt den Produktionsstart ihres neuen MDF/HDF-Werks in Litauen, nahe der Hauptstadt Vilnius, auf voraussichtlich September. Als Grund nannte die Geschäftsführung eine vorliegende Umweltgenehmigung, die sie „als zu wenig belastbar einstuft, um eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion zu ermöglichen“. Man sei jetzt „in konstruktivem Austausch mit den Behörden, um die Genehmigungslage zügig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen“. Der ursprünglich für Ende 2023 avisierte Produktionsstart wurde zunächst aufgrund technischer Probleme – die inzwischen behoben wurden – nicht gehalten. Die bereits in Litauen beschäftigten Mitarbeiter werden nun vorübergehend in Teilzeitarbeit geschickt. Vor diesem Hintergrund wird das Werk in Litauen auch noch keinen positiven Beitrag zum Ergebnis der Homann-Gruppe leisten. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass die bestehenden Werke der Gesellschaft in der Lage sein werden, die fehlenden Ergebnisbeiträge aus Litauen weitestgehend zu kompensieren. Nach vorläufigen Zahlen hat Homann 2023 rund 354 Mio. Euro umgesetzt und ein bereinigtes operatives Ebitda von 55 Mio. Euro erzielt.

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