Exportwert italienischer Holzbearbeitungsmaschinen sinkt

Der Branchenverband der italienischen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, Acimall, Mailand, hat gestern Zahlen zum Export und Import für das erste Quartal veröffentlicht. Demnach wurden Maschinen im Wert von 379,4 Mio. Euro exportiert, ein Rückgang von 6,1% im Vergleich zum ersten Quartal 2023. Die relative Stabilität des EU-Markts (200,2 Mio. Euro, -1,2%) – mit 52,8% Exportanteil der größte Handelspartner – und ein Trend zunehmender Exporte nach Nordamerika (59,2 Mio. Euro, +4,0%), insbesondere aufgrund der Politik der Vereinigten Staaten, zuvor in Nachbarländer ausgelagerte Produktionen wieder ins Land zu holen, seien aber die bestimmenden Rahmenbedingungen für die italienischen Hersteller. Drei Exportregionen mit rückläufigen Exportwerten hebt der Verband besonders hervor: So sanken die Exporte ins europäische Ausland außerhalb der EU um 30,3% auf 48,3 Mio. Euro aufgrund der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Auf diese Länder entfällt ein Exportanteil von 12,7%. Die Exporte in den Nahen Osten sanken um 55,1% auf 4,9 Mio. Euro (Exportanteil 1,3%). Als bemerkenswert bezeichnet der Verband auch den Rückgang der Exporte nach Asien von 16,4 % auf 30,8 Mio. Euro (Exportanteil 8,1%): Hier sieht man eine wachsende Konkurrenz durch Maschinen „made in China“.

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